Erste Spieltage im neuen Jahr :)

by Paddy

Das Herrenteam der Kreisklasse Cottbus – Spree – Neiße, sowie auch das Damenteam der Landesklasse Süd mussten sich an diesem Wochenende wiedereinmal beweisen. Nach der langen Pause über Weihnachten und Silvester war es für beide Teams der sportliche neue Start ins Jahr 2017.

Zuerst zu unseren Herren :)

Zur gewohnten Zeit am Freitag Abend (20.01.17) stand wieder ein Männerspiel an. Diesmal trat unser Team vom Cottbuser Volleyballverein gegen die Mannschaften des Kolkwitzer SV II und des TV 1861 Forst an. Ein souveränes erstes Spiel gegen die Kolkwitzer, mit einer so selten zusammengesetzten Mannschaft, überzeugte in klarer Linie. Ein guter 2:0 Sieg wurde eingeholt.

Es spielten für uns: Martin Schmidt (Zuspiel), Martin Symang (Außen), Thomas Höltge (Diagonal), Paul Hoffmann (Libero), Jannik Schilling (Mitte), Christoph Riedel (Außen), Sascha Ulrich (Mitte) .

Im Zweiten Spiel stellten wir die angestammten Spieler auf ihre Positionen mit dem Ziel einen klaren Sieg einzufahren. Wir versuchten gleich von Anfang an mit den Forstern mitzuhalten. Den Zuschauern bot sich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem wir nur knapp den Kürzeren zogen und leider den ersten Satz abgeben mussten. Im Zweiten Satz wurde es noch spannender. Wiederholt ein Kräftemessen auf einem Niveau. Das Ende des Satzes wurde jedoch von keiner der beiden gegeneinander antretenden Mannschaften entschieden. Den letzten, also unseren 25. Punkt des zweiten Satzes machten wir und bekamen ihn auch vorerst durch Pfiff und Handzeichen des Kolkwitzer Schiedsrichters zugesprochen. Durch eine sehr fragwürdige Geste, entscheid sich der Schiedsrichter nun doch noch um. Er wollte uns den Punkt nach Protest auf Forster Seite „aufeinmal“ nun doch nicht geben… Wir konnten so eine Endscheidung überhaupt nicht verstehen und das noch bei einem so knappen Spielstand des letzten Satzes. So eine unvertretbare Entscheidung zu unseren Ungunsten nahm uns sichtlich mit und so konnten wir, der klaren Fehlentscheidung mit Unterbrechung geschuldet, nicht mehr den entscheidenden Punkt machen. Wir mussten leider auch den 2. Satz abgeben, obwohl wir ihn ja schon gewonnen hatten und ein Tiebreak folgen sollte. Sportliche Fairness war in der Endphase dieses Spiels leider nicht mehr vorhanden, daher steht für uns klar fest, dass dieses Spiel wiederholt werden muss.

Es spielten für uns: Sylvio Reussner (Zuspiel), Filip Burkhardt (Außen), Robert Freyberg (Diagonal), Phillip Wissheit (Außen), Robert Hoffmann (Mitte), Cord Bertko (Mitte), Paul Hoffmann (Libero)

Nun zu unseren Damen:
Unsere Damen hatten am Samstag (21.01.17) einen etwas weiteren Weg nach Herzberg auf sich zu nehmen. An diesem Spieltag trafen wir auf die Mädels des SV Energie IV und die Mädels des 1. VC Herzberg.

Im ersten Spiel gegen Energie kamen wir am Anfang überhaupt nicht ins Spiel. Mit den starken Angaben unserer Gegnerinnen hatten wir sehr zu kämpfen und konnten deshalb nur ansatzweise unser eigenes Spiel aufbauen. Die Probleme in der Annahme blieben, stabilisierten sich aber nach und nach. Im Block, wo wir zuvor noch wenig Gegenwehr durch fehlendes Timing entgegenbrachten, konnten wir nun einige Punkte machen. Nach und nach fanden wir uns gegen die Cottbuserinnen immer besser ins Spiel und gaben nach einem eher mittelmäßigen ersten Satz leider auch den zweiten Satz, jedoch viel knapper mit 20:25 ab. Im dritten Satz ging es wieder so los wie immer. Den Anfang verpennen und dann hinterherrennen um den Rückstand aufzuholen. Das gelang uns diesmal auch und wir konnten uns durch gute Aufgabenserien sogar etwas absetzen und einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Durch immer wieder gute Aufgabenserien und gutes Stellungsspiel konnten wir in Führung bleiben. Die Cottbuserinnen des SVE schienen entwas aus dem Konzept gebracht und schwächelten nun immer wieder. Gepuscht von unserem kleinen Fangrüppchen, guter Stimmung und Spaß am Spiel konnten wir den dritten Satz für uns entscheiden. Nun stand es also 1:2 nach Sätzen. Wir witterten unsere Chance und versuchten genau so im vierten Satz weiter zu machen. Das gelang uns jedoch nur ansatzweise. Unsere Schwäche in der Annahme und teilweise Unkonzentriertheit machte sich wieder bemerkbar. Wir mussten nun leider erfahren, nicht mithalten zu können, probierten es jedoch mit guten Angriffen und einem immer besser werdenden Abwehrriegel. Wir kämpften gut und holten uns immer wieder die Bälle in der Abwehr. Leider reichte es nicht ganz aus und auch den vierten Satz entschieden nun unserer Gegnerinnen für sich. Wir haben ab dem 2.Satz gut mitgehalten und wissen natürlich mal wieder, an was wir alles noch arbeiten müssen.

Es spielten für uns: Franziska Tiedtke (Zuspiel), Nicole Handrek (Diagonal), Lena Lansky (Außen), Bianca Schubert/ Christin Handrek/Viviane Wiedecke (Außen), Michelle Tietz (Mitte), Sophie Riedel (Mitte), Saskia Köhler (Libero).

Im Zweiten Spiel ging es dann gegen die Heimmannschaft. Ein Blick in die Tabelle war für uns der Anlass aufstellungstechnisch auch mal etwas auszuprobieren. Jedoch ging unsere Taktik dahingehend leider nicht auf. Das Stellungsspiel und die Abstimmung klappte kaum, da einige Spielerinnen so in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatten und auch manchmal etwas positionsfremd wirkten. Die dadurch entstandene Unruhe auf dem Feld verursachte auf unserer Seite viel zu leichte Fehler. Unsere Spielerinnen versuchten zwar ihr Bestes, jedoch war das Spiel der Herzbergerinnen konstant und siegeswillig. Durch einen Wechsel versuchten wir das Ganze etwas auszugleichen und es gelang uns auch draufhin den ersten Satz für uns zu entscheiden. Stabiler starteten wir nun in den zweiten Satz mussten aber wiederholt feststellen, wie sehr sich die „kleinen“ Herzbergerinnen seit unserem letzten Aufeinandertreffen verbessert hatten. Wir spielten jetzt besser jedoch waren unsere Gegnerinnen sehr flink und holten sehr viele Bälle in der Abwehr. Wir fanden im Angriff nicht richtig ins Spiel und spielten nicht gezielt genug sowie auch teilweise zu einfache Bälle. Späte Wechsel konnten uns nun auch nicht mehr retten. Diesen Satz konnten die Herzbergerinnen für sich entscheiden. Nach Sätzen stand es nun 1:1. Im Großen und Ganzen aufstellungstechnisch wieder umformiert standen wir nun wieder so, wie im Spiel gegen Energie Cottbus auf dem Feld. Die letzten beiden Sätze entschieden wir für uns. Somit gewannen wir das Spiel mit 3:1.

Wiedereinmal zeigt sich deutlich, wie wichtig es ist, ein paar Führungsspieler auf dem Feld stehen zu haben. Schade, dass wir die Herzbergerinnen unterschätzt haben und nicht von Anfang an souverän zeigen konnten was wir können. Das Team muss aufeinander eingespielt sein und die Spielerinnen miteinander kommunizieren. Das hat uns in einigen Teilen dieses Spiels leider sehr gefehlt und das haben wir auch wieder hart zu spüren bekommen. Nun wissen wir aber auch wieder an was wir arbeiten müssen. Aber trotzdem gewonnen ist gewonnen also wandern 3 erkämpfte Punkte auf unser Konto.

Er spielten für uns: Marion Heyne / Franziska Tiedtke (Zuspiel), Bianca Schubert / Nicole Handrek (Diagonal), Christin Handrek/ Lena Lansky (Außen), Viviane Wiedecke (Außen), Sophie Riedel (Mitte), Michelle Tietz (Mitte), Saskia Köhler (Libero)
Die Mädels haben sich in beiden Spielen gut zurückgekämpft. Wieder einmal hat sich gezeigt wie wichtig ein Kommunikation auf dem Feld ist, um den Zusammenhalt der Mannschaft zu stärken. Eingespielt zu sein zeichnet die Ruhe, Sicherheit und Souveränität auf dem Spielfeld aus. Durch neue Spielerinnen, fremde Positionen und das Spielen in einer so noch nie formierten Konstellation hat uns ziemlich auf die Probe gestellt und uns gezeigt, wie wir in noch mehr üben müssen in verschiedenen Varianten zusammenzuspielen.

Bis zum nächsten Spieltag haben wir ja noch ein bisschen Zeit uns wieder aufzurappeln um dann neu durchzustarten. Also auf geht’s :)