Spielbericht vom 21.01.2017 , Herzberg

Unsere Damen hatten am Samstag (21.01.17) einen etwas weiteren Weg nach Herzberg auf sich zu nehmen. An diesem Spieltag trafen wir auf die Mädels des SV Energie IV und die Mädels des 1. VC Herzberg.

Im ersten Spiel gegen Energie kamen wir am Anfang überhaupt nicht ins Spiel. Mit den starken Angaben unserer Gegnerinnen hatten wir sehr zu kämpfen und konnten deshalb nur ansatzweise unser eigenes Spiel aufbauen. Die Probleme in der Annahme blieben, stabilisierten sich aber nach und nach. Im Block, wo wir zuvor noch wenig Gegenwehr durch fehlendes Timing entgegenbrachten, konnten wir nun einige Punkte machen. Nach und nach fanden wir uns gegen die Cottbuserinnen immer besser ins Spiel und gaben nach einem eher mittelmäßigen ersten Satz leider auch den zweiten Satz, jedoch viel knapper mit 20:25 ab. Im dritten Satz ging es wieder so los wie immer. Den Anfang verpennen und dann hinterherrennen um den Rückstand aufzuholen. Das gelang uns diesmal auch und wir konnten uns durch gute Aufgabenserien sogar etwas absetzen und einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Durch immer wieder gute Aufgabenserien und gutes Stellungsspiel konnten wir in Führung bleiben. Die Cottbuserinnen des SVE schienen entwas aus dem Konzept gebracht und schwächelten nun immer wieder. Gepuscht von unserem kleinen Fangrüppchen, guter Stimmung und Spaß am Spiel konnten wir den dritten Satz für uns entscheiden. Nun stand es also 1:2 nach Sätzen. Wir witterten unsere Chance und versuchten genau so im vierten Satz weiter zu machen. Das gelang uns jedoch nur ansatzweise. Unsere Schwäche in der Annahme und teilweise Unkonzentriertheit machte sich wieder bemerkbar. Wir mussten nun leider erfahren, nicht mithalten zu können, probierten es jedoch mit guten Angriffen und einem immer besser werdenden Abwehrriegel. Wir kämpften gut und holten uns immer wieder die Bälle in der Abwehr. Leider reichte es nicht ganz aus und auch den vierten Satz entschieden nun unserer Gegnerinnen für sich. Wir haben ab dem 2.Satz gut mitgehalten und wissen natürlich mal wieder, an was wir alles noch arbeiten müssen.

Es spielten für uns: Franziska Tiedtke (Zuspiel), Nicole Handrek (Diagonal), Lena Lansky (Außen), Bianca Schubert/ Christin Handrek/Viviane Wiedecke (Außen), Michelle Tietz (Mitte), Sophie Riedel (Mitte), Saskia Köhler (Libero).

Im Zweiten Spiel ging es dann gegen die Heimmannschaft. Ein Blick in die Tabelle war für uns der Anlass aufstellungstechnisch auch mal etwas auszuprobieren. Jedoch ging unsere Taktik dahingehend leider nicht auf. Das Stellungsspiel und die Abstimmung klappte kaum, da einige Spielerinnen so in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatten und auch manchmal etwas positionsfremd wirkten. Die dadurch entstandene Unruhe auf dem Feld verursachte auf unserer Seite viel zu leichte Fehler. Unsere Spielerinnen versuchten zwar ihr Bestes, jedoch war das Spiel der Herzbergerinnen konstant und siegeswillig. Durch einen Wechsel versuchten wir das Ganze etwas auszugleichen und es gelang uns auch draufhin den ersten Satz für uns zu entscheiden. Stabiler starteten wir nun in den zweiten Satz mussten aber wiederholt feststellen, wie sehr sich die „kleinen“ Herzbergerinnen seit unserem letzten Aufeinandertreffen verbessert hatten. Wir spielten jetzt besser jedoch waren unsere Gegnerinnen sehr flink und holten sehr viele Bälle in der Abwehr. Wir fanden im Angriff nicht richtig ins Spiel und spielten nicht gezielt genug sowie auch teilweise zu einfache Bälle. Späte Wechsel konnten uns nun auch nicht mehr retten. Diesen Satz konnten die Herzbergerinnen für sich entscheiden. Nach Sätzen stand es nun 1:1. Im Großen und Ganzen aufstellungstechnisch wieder umformiert standen wir nun wieder so, wie im Spiel gegen Energie Cottbus auf dem Feld. Die letzten beiden Sätze entschieden wir für uns. Somit gewannen wir das Spiel mit 3:1.

Wiedereinmal zeigt sich deutlich, wie wichtig es ist, ein paar Führungsspieler auf dem Feld stehen zu haben. Schade, dass wir die Herzbergerinnen unterschätzt haben und nicht von Anfang an souverän zeigen konnten was wir können. Das Team muss aufeinander eingespielt sein und die Spielerinnen miteinander kommunizieren. Das hat uns in einigen Teilen dieses Spiels leider sehr gefehlt und das haben wir auch wieder hart zu spüren bekommen. Nun wissen wir aber auch wieder an was wir arbeiten müssen. Aber trotzdem gewonnen ist gewonnen also wandern 3 erkämpfte Punkte auf unser Konto.

Er spielten für uns: Marion Heyne / Franziska Tiedtke (Zuspiel), Bianca Schubert / Nicole Handrek (Diagonal), Christin Handrek/ Lena Lansky (Außen), Viviane Wiedecke (Außen), Sophie Riedel (Mitte), Michelle Tietz (Mitte), Saskia Köhler (Libero)
Die Mädels haben sich in beiden Spielen gut zurückgekämpft. Wieder einmal hat sich gezeigt wie wichtig ein Kommunikation auf dem Feld ist, um den Zusammenhalt der Mannschaft zu stärken. Eingespielt zu sein zeichnet die Ruhe, Sicherheit und Souveränität auf dem Spielfeld aus. Durch neue Spielerinnen, fremde Positionen und das Spielen in einer so noch nie formierten Konstellation hat uns ziemlich auf die Probe gestellt und uns gezeigt, wie wir in noch mehr üben müssen in verschiedenen Varianten zusammenzuspielen.

Bis zum nächsten Spieltag haben wir ja noch ein bisschen Zeit uns wieder aufzurappeln um dann neu durchzustarten. Also auf geht’s :)

 

 

 

 

Spielbericht vom 01.10.16 , des 2. Spieltags unserer Damen

Mannschaften:
Cottbuser Volleyballverein
KSC ASAHI Spremberg II
SV Energie Cottbus V

  1. Spiel:
    Als erstes ging es gegen die Mädels vom SV Energie V. Natürlich hatten wir sie mal wieder unterschätzt… Nach einer wackeligen Anfangsphase in der wir sehr mit den starken Aufgaben, der jungen Energiespielerinnen zu kämpfen hatten, holten wir einen Rückstand von 10 Punkten auf und erkämpften uns zu Recht den 1. Satzsieg gegen die Mädels des SVE. Dieser erste Satz (25:20) war beispielhaft für unsere Teamleistung des Spieltags. Ich bin sehr stolz auf unsere Leistung, uns aus einem solchen Loch, mit so einem großen Rückstand wieder herrausziehen zu können. Jetzt besser eingespielt und auf die Gegnerinnen eingestellt begannen wir dem 2. Satz. Jedoch mit einigen Schwierigkeiten hatten wir immernoch zu kämpfen. Unsere Findungsphase dauerte weiterhin noch an, doch konnten wir auch mit starken Aufgabenserien und klaren Angriffspunkten einen Vorsprung und den zuletzt doch sehr eindeutigen Satzgewinn mit 25:10 erspielen. Im 3. Satz hatten wir sie nun eindeutig geschlagen. Das Team der jungen Mädels versuchte mit viel Kampf und Einsatz mitzuhalten, jedoch mussten sie sich am Ende sehr klar mit 25:9 geschlagen geben. Das erste Spiel des 2. Spieltags zeigte einen richtig tollen Mannschaftszusammenhalt.

Es spielten Marion Heyne, Laura Lautenbach, Michelle Tietz, Nicole Handrek, Sabrina Prados, Franziska Tiedtke und Alina Breiert

3 verdiente und anfangs stark erkämpfte Punkte für uns !!!! :)

2. Spiel

Unser zweites Spiel bestritten wir gegen den KSC Asahi Spremberg II.
Es sollte ein Duell auf Augenhöhe werden. Glück in den entscheidenden Situationen,
verunsicherte Schiedsrichterinnen sowie auch zahlreiche lautstarke Fans konnten das Spiel trotzdem in die Richtung der Sprembergerinnen beeinflussen.
Der erste Satz war bestimmend für das gesammte Spiel. Durch eine einzelne Spielsituation wurde das Spiel zu einem Kampf aufgehitzt, in dem auch provozierende Trainerkommentare nicht ausblieben. Hinzu kamen überforderte junge Schiedsrichterinnen, die der Hektik, der Lautstärke sowie der Gesamtsituation geschultet, das Spiel schon einen Punkt vor dem letztendlichen Satzball abpfiffen. Schon bereit für den Seitenwechsel ging es für uns nochmal aufs Feld. In einer mehr als spannenden Endphase konnten wir uns nochmal auf 25:26 ran kämpfen, Unterlagen nur schließlich, durch am Ende doch fehlendes Glück, 25:27. Dieser Satzkrimi war uns allen anzumerken.
Frustriert aber trotzdem siegeswillig starteten wir in den 2. Satz. Wir konnten immer wieder starke Spielzüge rausarbeiten, jedoch fehlte uns hier und da wieder das Quäntchen Glück. Die Sprembergerinnen legten in Heimatmosphäre ein starkes Spiel hin, vor allem bei Angriffen der Mittelblockerinnen konnte unsere Abwehr nicht mithalten. Wir hielten uns jedoch gut und schafften es auch wieder mit starken Angaben dranzubleiben. Unser Kampfgeist und die Unterstützung unseres kleinen mitgereisten Fangrüppchens + Trainer unterstützte und motivierte und immer wieder. Leider Unterlagen wir schliesslich auch in diesem Satz 19:25.
Im Dritten aber leider letzten Satz des Spiels mobilisierten wir nochmal alle unsere Kraft um zu siegen. Das gestaltete sich jedoch schwer denn die Sprembergerinnen ließen nicht nach, sondern schienen, gepusht durch Trommeln und Anfeuerungen, noch besser zu werden.
Wir gaben unser Bestes, hielten uns knapp hinter unseren Gegnerinnen. Leider schafften wir es aus eigener Kraft nicht mehr mitzuhalten und mussten dann doch abreißen lassen. Somit Unterlagen wir auch im letzten Satz 25:14.

Ich bin trotzdem stolz auf uns. Leider reicht es nicht immer auch wenn man wirklich alles gibt.

Es spielten Marion Heyne, Laura Lautenbach, Michelle Tietz, Nicole Handrek, Sabrina Prados, Franziska Tiedtke und Alina Breiert

Leave a reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

*